In diesem Teil werden Sie erfahren, wie Sie die einzelnen Candlesticks lesen können - die Grundlage für Ihren späteren Handel.
Hier sehen wir ein Candlestick, das einen „Bullenmarkt“, also einen Anstieg markiert.

Wie wir sofort erkennen können, ist der Schlusskurs höher als der Eröffnungskurs, also zeigt dieser Candlestick einen Kursanstieg an.
Der obere Schatten definiert den Tageshöchstkurs, der untere den Tagestiefstkurs.
Der Körper des steigenden Candlesticks ist entweder weiß oder grün eingefärbt, je nach Chartanbieter.
Hier sehen wir ein Beispiel für einen fallenden Candlestick, der einen „Bärenmarkt“ repräsentiert, also für einen fallenden Kurs steht:

Was an diesem Candlestick sofort ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass der Eröffnungskurs weit über dem Schlusskurs liegt, der Markt also heute nachgegeben hat.
Auch hier bildet der obere Schatten den Tageshöchstkurs sowie der untere Schatten den Tagestiefstkurs.
Je nach Chartanbieter ist der Körper des fallenden Candlesticks entweder grau, schwarz oder rot eingefärbt.
So zeigen uns Candlesticks den Verlauf eines kompletten Börsentags und wir können uns sehr schnell einen Überblick über die Machtverhältnisse zwischen „Bullen“ (steigender Markt) und „Bären“ (fallender Markt) verschaffen.
In unserem Beispiel lassen wir uns einen einzelnen Börsentag darstellen. Natürlich kann man auch andere Zeitintervalle wählen, wie z.B. eine Woche, Monat oder gar Minute. Die Ausgangslage ist hierbei immer gleich.
Für unsere Strategie arbeiten wir jedoch ausschließlich mit Tagescharts. (Mit den anderen Zeitintervallen arbeiten wir unter anderem im Buch Signalhandel III – Intraday Trading).
